Vorträge, Lesungen und Gespräche
Museumsgespräch: »Negative, Papierabzüge, Bilddateien – Einblicke in die Fotosammlung des Museums Bautzen«
1. Februar 2026 | 15.00 Uhr
Gespräch mit Hagen Schulz und Silvia Böttcher vom Museum Bautzen
Das Museum Bautzen lädt am Sonntag, dem 1. Februar 2026, um 15.00 Uhr im Rahmen des Begleitprogrammes zur Kabinettausstellung »Rolf Dvoracek – Photo-Graphische Spitzlichter« zu einem Museumsgespräch ein. Hagen Schulz und Silvia Böttcher führen dann in das Thema »Negative, Papierabzüge, Bilddateien – Die Fotosammlung des Museums Bautzen« ein und stellen die Systematik der Sammlung und herausragende Objekte aus dem Bildbestand vor.
Die Fotosammlung des Museum Bautzen gehört zu den größten ihrer Art in der Oberlausitz. Sie umfasst mehr 15.700 Papierabzüge, 20.000 Negative, 7.600 Diapositive und 4.000 Bildpostkarten sowie zahllose digitale Bildaufnahmen, die im Zeitraum von 1842 bis zur Gegenwart entstanden sind. Bereits der Museumsgründer Oskar Roesger sammelte weit vor 1900 Daguerreotypien mit Porträts, Papierabzüge mit Bautzener Stadtansichten und Aufnahmen zu Ereignissen der städtischen Wirtschafts-, Militär- und Kulturgeschichte. Später wurde die Sammlung vor allem um Stadtbildaufnahmen erweitert, welche die gesamte Stadt, aber auch einzelne Plätze, Straßen, Gebäude, Brücken und Denkmäler abbilden, ergänzt von Bildern zum Alltagsgeschehen und Bildnisse von Persönlichkeiten der Stadt. Eingang in die Sammlung fanden darüber hinaus Ansichten von Ortschaften des heutigen Landkreises Bautzen und der Oberlausitz. Die meisten Bautzener Stadtbildaufnahmen wurden von lokalen Fotografen wie Rolf Dvoracek, Kurt Heine, Richard Huth, Oskar Kaubisch, Kurt Arno Lehnert oder Hermann Oscar und Rudolf Johannes Meister geschaffen, aber auch von überregional bekannten Meistern wie Hermann Krone, Richard Petersen und der Fotografin Bertha Zillessen. Zu den Höhepunkten der Sammlung zählen künstlerische Aufnahmen von Rudolf Hartmetz, Holger Hinz, Jürgen Matschie, Richard Peter und Evelyn Richter.
Museumsgespräch: Abbild und Wirklichkeit – Zum Aussagewert Bautzener Stadtansichten bis 1900
26. Februar 2026 | 19.00 Uhr
Das Museum Bautzen lädt im Rahmen des Begleitprogrammes zur Sonderausstellung »Bautzen fasziniert – Stadtansichten von 1620 bis 1900« zu einem Museumsgespräch ein. Hagen Schulz führt dann in die Thematik, wie sehr historische Bautzener Stadtansichten sich dem tatsächlichen Bild der damaligen Stadt näherten, ein und erläutert, warum es in den Darstellungen zu Abweichungen von der Realität kam.
Vortrag der Kreisvolkshochschule Bautzen: Jugendstil Schmuck
12. Februar 2026 | 18 Uhr
Vortragsthema: Jugendstil Schmuck
Referentin: Dr. Marianne Risch-Stolz
In Schmuckstücken offenbart sich der jeweilige Zeitgeist, das gilt im Besonderen für den Jugendstil-Schmuck. Um 1900 waren die Menschen fasziniert von Armspangen, Halsketten, Ohrringen, Broschen und Schmuckanhängern z.B. in Form von Schmetterlingsfrauen oder Libellen. Neben dem Juwelierschmuck mit möglichst viel wertvollem Material entstand auch kostengünstigerer Schmuck, der von einer breiteren Allgemeinheit getragen werden konnte. Jugendstil-Schmuck vereinte die Sehnsucht nach einer Naturidylle mit einem großartigen Einfallsreichtum. Der Schmuck sollte nicht nur funktional sein, sondern zudem Leichtigkeit aufweisen. Als Unikate oder höchstens in kleiner Auflage wurden die „Objets d'arts“ entworfen, die mit berühmten Namen wie René Lalique, Alfons Mucha oder Vertreter der Wiener Secession wie Koloman Moser oder Josef Hofmann verbunden sind. Schmuckstücke des Jugendstils sind immer ein Fest der Kreativität!
Bitte melden Sie sich bei der Kreisvolkshochschule Bautzen für den Vortrag an.
Kreisvolkshochschule Bautzen
Bautzen 03591 27229-0 / Kamenz 03578 3096-30 / Radeberg 03528 4163-83
Gebühr:12,00 EUR
www.kvhsbautzen.de
Vortrag der Kreisvolkshochschule Bautzen: Antoine Watteau (1684-1721)
5. März 2026 | 18 Uhr
Vortragsthema: Antoine Watteau (1684-1721)
Referentin: Dr. Marianne Risch-Stolz
Dieser von Friedrich dem Großen hochgeschätzte Künstler bildete sich nach Gemälden von Rubens und anderer niederländischer Meister, arbeitete eine Zeit lang für einen Bilderhändler, entwarf Bühnendekorationen und wurde 1717 Mitglied der Académie Royale. Er gründete mit seinen Motiven der galanten Feste, Schauspielerdarstellungen und Schäferstücke eine ganz neue Malgattung, die zudem Einfluss auf die Modetracht seiner und der späteren Zeit ausübte. So wird man im Kurs anhand der Bildbeispiele u.a. die Coiffures à la Watteau, die Watteauhäubchen und die Negligées à la Watteau kennen lernen können.
Bitte melden Sie sich bei der Kreisvolkshochschule Bautzen für den Vortrag an.
Kreisvolkshochschule Bautzen
Bautzen 03591 27229-0 / Kamenz 03578 3096-30 / Radeberg 03528 4163-83
Gebühr:12,00 EUR
www.kvhsbautzen.de